Zu spät, zu teuer, zu weit: Beschwerden über Postdienstleistungen erreichen Höchststand

Das Jahr 2018 endete rekordverdächtig: Laut Bundesnetzagentur sind dort im Jahr 2018 11.830 Beschwerden über Postdienstleistungen eingegangen. Damit haben sich diese gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt und erreichten erstmals einen fünfstelligen Bereich. Mehr als die Hälfte der angeführten Beschwerdegründe entfielen auf die Briefbeförderung und -zustellung und ca. ein Drittel auf die Paketdienstleistungen (34 Prozent). Anlass zu Klage gaben auch Briefkästen und Filialen, Entgelte und Zeitungen. In der Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur sind 2018 1.075 Anträge eingegangen. Dies entspricht dem hohen Niveau des Vorjahres mit 1.001 Anträgen. Mit rund 82 Prozent betrifft die deutliche Mehrheit der Anträge Paketsendungen. Die häufigsten Gründe für ein Schlichtungsbegehren sind die Beschädigung, der Verlust bzw. die Entwendung

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80 Cent auf alles – außer für Groß, Maxi und kompakt

In Ihrem Bemühen den Deutschen das Briefeschreiben abzugewöhnen ist die Deutsche Post AG einen großen Schritt vorangekommen: Zum 1. April 2019 erhöht sich das Porto für Standardbriefe auf 80 Cent. Begründet wird dieser Schritt mit steigendem Kostendruck, vor allem bei der Logistik-Tochter DHL. Dort waren die Filialpreise für Pakete bis fünf Kilogramm um 50 Cent erhöht worden. Das zweistellige Wachstum der Onlinebestellungen bringt der Post-Tochterfirma DHL hohe Auslastung. Für das Unternehmen bracht das allerdings keinen Gewinn. Im Gegenteil: Die Post musste  einräumen, dass der Konzerngewinn um mindestens eine Milliarde Euro geringer ausfallen wird als angekündigt. Die kommende Portoerhöhung soll es nun richten. Am stärksten betroffen davon sind Firmen, schließlich machen

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