Vertrauen im Blick: Karte zeigt Vertrauensdienste-Anbieter in ganz Europa

Das europäische Ökosystem von Vertrauensdiensten gemäß der eIDAS-Verordnung wächst. Eine Landkarte  aller verfügbaren oder geplanten Dienste soll die Orientierung erleichtern. Die Verordnung schafft einheitliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel und Vertrauensdienste. Seit 2016 können in allen jetzt bald 27 EU-Mitgliedsstaaten und im EWR Vertrauensdienste nach der eIDAS-Verordnung, angeboten werden. Neben einer Neuregelung elektronischer Signaturen zählen dazu auch Dienste rund um elektronische Siegel und Zeitstempel, Zustellung elektronischer Einschreiben und Webseiten-Zertifikate.

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Mit der nun freigeschalteten eIDAS-Map wird das Ökosystem von Vertrauensdiensten in Europa dargestellt. Wer wissen will, wie ein Einschreiben (EDS) in einem europäischen Land zugestellt werden kann, startet nach Auswahl der Felder eine Suche und sieht auf der Landkarte und einer nebenstehenden Tabelle, wer wo als Anbieter anerkannt ist.

Noch ist das Ökosystem europäischer Vertrauensdienste im Aufbau. Doch die Zeit drängt, denn die EU hat enge Terminvorgaben gesetzt. Was in den Mitgliedsstaaten plus Norwegen und der Schweiz als assoziierte Mitglieder des europäischen Wirtschaftsraumes verfügbar sein wird, soll die eIDAS-Map zeigen. So stehen Telekom/T-Systems, 1&1 und Mentana-Claimsoft als De-Mail-Anbieter in Deutschland als europaweit zugelassene Anbieter elektronischer Einschreibedienste noch ziemlich allein da, doch bald soll mit einem einfachen Klick sichtbar werden, in welches Land eine Einschreibe-De-Mail geschickt werden kann.

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