Sonnige Urlaubsgrüße: Die Postkarte – sie lebt!

Trotz Internet, SMS, Whatsapp und Co – die Postkarte hat sie alle überlebt. Jeder freut sich über eine handgeschriebene bunte Urlaubspostkarte. Wertvoller als jedes Selfie vom Strand. Kein Zweifel: Die Postkarte, Relikt aus der analogen Welt hat Konjunktur.

Einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes Aris im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom zufolge, verschickt jeder Zweite noch immer Urlaubsgrüße auf bunten Ansichtskarten. 63 Prozent gaben an, SMS zu schreiben, anzurufen oder Grüße über das Internet zu versenden und nur 14 Prozent der Deutschen halten Postkarten für überholt. Und so werden denn auch die meisten Postkarten während der Sommermonate geschrieben. Nach Angaben der Deutschen Post wurden im Jahr 2013 insgesamt mehr als 150 Millionen Postkarten befördert.

Die Postkarte verbindet MenschenonlineImage

Kennen Sie Postcrossing? Doch auch Menschen, die einander gar nicht kennen, versenden „Oldschool“ – Grüße auf Postkarten in die ganze Welt. Sie haben sich im Internet bei Postcrossing angemeldet und erhalten per Zufallsgenerator Adressen von anderen registrierten Nutzern und schicken ihnen eine Karte. Im Gegenzug erhalten sie für jede verschickte Karte von anderen Postcrossern einen Kartengruß zurück.

Den Sprung in die digitale Welt hat die Postkarte dennoch geschafft: So lassen sich Kartengrüße inzwischen auch per Handy-App oder über Online-Portale versenden, die dann einige Tage später im realen Briefkasten des Empfängers landen. Die Karten lassen sich sogar individuell mit eigenen Fotos gestalten. Registrieren muss man sich für diesen Service nicht. Im Standardformat kostet so ein Urlaubsgruß zwischen 1,50 und 2,50 Euro zuzüglich Porto und kann per Kreditkarte, Clickandbuy oder PayPal bezahlt werden.

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