Götterbote: Hermes profitiert vom Poststreik

Stürmische Zeiten für die Deutsche Post. Nach dem wochenlangen Streik im Sommer hat der Konzern Auftraggeber an die Konkurrenz verloren. Nach Berichten des Handelsblatt seien 50 Großkunden zu Hermes gewechselt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Hamburger Postdienstleister ein Umsatzplus von 15 Prozent und mehr Gewinn als im Vorjahr. Und auch die Post steht vor einem Paketrekord im Weihnachtsgeschäft. Doch mit der Portoerhöhung im Briefgeschäft bringt der Konzern auch die Paket-Konkurrenz gegen sich auf. Mit den Zusatzeinnahmen soll das Paketgeschäft optimiert werden, so die Vermutung. Wettbewerber im Paketdienst prüfen, die Preise im Paketgeschäft im Schnitt um 2,5 Prozent anzuheben. Dazu soll das Bundeskartellamt eingeschaltet werden. Unabhängig davon erwarten die Post Festtage: In der gesamten Weihnachtszeit werden mit zehn Prozent mehr Paketen und Päckchen als im Vorjahr gerechnet. Dazu wolle die Post rund 10 000 zusätzliche Aushilfskräfte einstellen.

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