Falsche Anreden, falsche Straßen, falsche Orte: Adress-Report 2016 weist Datenmüll in Unternehmensverteilern nach

Die Kundendaten deutscher Unternehmen sind schlecht gepflegt. Jede fünfte Kundenadresse ist fehlerhaft, so das Ergebnis des Adress-Reports der Deutschen Post Direkt. Dazu hat das Tochterunternehmen der Deutschen Post AG 100 Millionen Daten geprüft. 21,8 Prozent der in den Datenbanken gespeicherten Interessenten- und Kundendaten sind fehlerhaft. Besonders viele Fehler werden bei der Anrede „Herr“ oder „Frau“ gemacht. Insgesamt 6,3 Prozent der untersuchten Anschriften weisen eine falsche Anrede auf. Fehleranfällig sind auch Straßen- und Ortsnamen: Im Durchschnitt sind 5,6 Prozent der Straßennamen und 3,8 Prozent der Ortsnamen fehlerhaft. Selten sind dagegen Kundenadressen mit falschen Hausnummern, insgesamt nur 0,2 Prozent.

Gut gepflegte KuAdress-Report_2016ndenadressen sind nicht nur  die Voraussetzung für ein wirksames Dialogmarketing, sondern stellen auch die Zustellung von Geschäftspost und Paketen sicher. Eine falsche Anrede ist dabei besonders ärgerlich, denn sie spielt nicht nur bei der Kundenkorrespondenz per Post eine Rolle, sondern auch bei der digitalen Ansprache per E-Mail.

Die der Studie zugrunde liegenden Daten stammen aus einer Stichprobe der im Jahr 2015 von Deutsche Post Direkt durchgeführten Adressbereinigungsprojekte. Unter www.addressfactory-web.de haben Unternehmen die Möglichkeit, die Qualität ihrer eigenen Kundenadressen kostenfrei zu testen.

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