Return to Sender: Jede sechste Internet-Bestellung in Deutschland geht zurück

Bestellungen im Internet gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Jedoch schicken sie jedes sechste Paket wieder zurück – wie jetzt eine Studie der Universität Bamberg ergab. Allein im letzten Jahr seien 280 Millionen Pakete und 487 Millionen Artikel zurückgesandt worden. Damit entstehen Gesamtkosten in Höhe von schätzungsweise 5,46 Milliarden Euro, getragen einerseits von den Kunden durch höhere Marktpreise, andererseits werden die Margen der E-Commerce-Händler belastet. Eine Retourensendung verursache im Durchschnitt 19,51 Euro Kosten, die Hälfte davon für den Transport. Zwar landeten nur 4 Prozent der zurückgeschickten Artikel im Müll. Aber alles muss zunächst einmal gesichtet und bewertet werden. Immerhin 79 Prozent werden direkt wieder als A-Ware verkauft, weitere 13 Prozent

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DSGVO macht erfinderisch: Datenschutzbestimmung wird Treiber für die sichere E-Mail

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) entwickelt sich zum Innovationsbeschleuniger. Die neuen gesetzlichen Datenschutzvorgaben haben die IT- und Business-Entscheider in Deutschland für die sichere E-Mail sensibilisiert. Nach einer repräsentativen Umfrage der Bundesdruckerei spüren fast 30 Prozent der deutschen Unternehmen einen starken oder sehr starken Einfluss der DSGVO auf ihren Umgang mit personenbezogenen Daten und verschlüsselter E-Mail-Kommunikation. Und fast 40 Prozent der befragten Firmen sprechen von einem spürbaren Einfluss. Da bei DSGVO-Verstößen hohe Bußgelder drohen, gewinnt die verschlüsselte E-Mail-Kommunikation als technische Sicherheitsmaßnahme immer mehr an Bedeutung. Bereits heute versendet über ein Drittel der deutschen Unternehmen Mitarbeiterinformationen (36 Prozent) und Kundendaten (35 Prozent) ausschließlich oder teilweise verschlüsselt per Mail. Nach

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Zu spät, zu teuer, zu weit: Beschwerden über Postdienstleistungen erreichen Höchststand

Das Jahr 2018 endete rekordverdächtig: Laut Bundesnetzagentur sind dort im Jahr 2018 11.830 Beschwerden über Postdienstleistungen eingegangen. Damit haben sich diese gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt und erreichten erstmals einen fünfstelligen Bereich. Mehr als die Hälfte der angeführten Beschwerdegründe entfielen auf die Briefbeförderung und -zustellung und ca. ein Drittel auf die Paketdienstleistungen (34 Prozent). Anlass zu Klage gaben auch Briefkästen und Filialen, Entgelte und Zeitungen. In der Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur sind 2018 1.075 Anträge eingegangen. Dies entspricht dem hohen Niveau des Vorjahres mit 1.001 Anträgen. Mit rund 82 Prozent betrifft die deutliche Mehrheit der Anträge Paketsendungen. Die häufigsten Gründe für ein Schlichtungsbegehren sind die Beschädigung, der Verlust bzw. die Entwendung

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80 Cent auf alles – außer für Groß, Maxi und kompakt

In Ihrem Bemühen den Deutschen das Briefeschreiben abzugewöhnen ist die Deutsche Post AG einen großen Schritt vorangekommen: Zum 1. April 2019 erhöht sich das Porto für Standardbriefe auf 80 Cent. Begründet wird dieser Schritt mit steigendem Kostendruck, vor allem bei der Logistik-Tochter DHL. Dort waren die Filialpreise für Pakete bis fünf Kilogramm um 50 Cent erhöht worden. Das zweistellige Wachstum der Onlinebestellungen bringt der Post-Tochterfirma DHL hohe Auslastung. Für das Unternehmen bracht das allerdings keinen Gewinn. Im Gegenteil: Die Post musste  einräumen, dass der Konzerngewinn um mindestens eine Milliarde Euro geringer ausfallen wird als angekündigt. Die kommende Portoerhöhung soll es nun richten. Am stärksten betroffen davon sind Firmen, schließlich machen

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Digital ist das neue Gelb: Jedes dritte Unternehmen digitalisiert seine Post

Immer mehr Unternehmen wollen auf die klassiche Briefpost verzichten und setzen zunehmend auf digitale Kommunikation. So haben 30 Prozent ihre Briefpost bereits digital ersetzt. Vor zwei Jahren waren es 25 Prozent. Bei weiteren 44 Prozent trifft dies teilweise zu. Dies belegt der Digital Office Index 2018 des Digitalverbands Bitkom.Viele Prozesse innerhalb eines Unternehmens lassen sich dank digitaler Technologien und der richtigen Software ganz ohne Papier abwickeln. Das fängt bei einer simplen Mail an und hört bei Systemen zur Digitalisierung der Eingangspost und dem systematischen Enterprise Content Management nicht auf.“ Besonders digital aufgestellt in Sachen Kommunikation sind die Großunternehmen mit 500 Mitarbeitern und mehr. Dort sagen bereits 52 Prozent, dass es

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100-Tage-Bilanz DSGVO: Unternehmen werden Anforderungen nicht gerecht

Die Bilanz der ersten hundert Tage nach Einführung der DSGVO ist ernüchternd: Drei von vier Unternehmen in Deutschland haben die Frist zum 25. Mai 2018 verfehlt, so das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Bei weitem nicht alle Unternehmen sind mit der Umsetzung fertig. Hauptschwierigkeit ist dabei, dass bei vielen Vorgaben nicht klar ist, was genau sie bedeuten. Nicht einmal die Datenschutzaufsichtsbehörden können sich bei bestimmten Regelungen auf eine einheitliche Auslegung einigen. Ein Beispiel für den Mehraufwand sind die erweiterten Informationspflichten gegenüber den Kunden und Geschäftspartnern. In der Praxis schwierig umzusetzen ist auch das gänzlich neue Recht auf Datenportabilität (d.h. Datenübertragbarkeit, also das Recht einer Person, ihre personenbezogenen Daten bei

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Hier gilt die DSGVO! Vorsicht beim postalischen Mailverkehr

Ab dem 25. Mai 2018, wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den Umgang mit personenbezogenen Daten neu regeln. Betroffen sind hiervon auch das E-Mail-Marketing und die werbliche Verwendung von persönlichen Daten. Damit löst die EU-Verordnung das bisherige nationale Datenschutzrecht Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Deutschland ab. Viele Anforderungen an E-Mail-Versender bleiben mit dem neuen Rechtsrahmen im Wesentlichen gleich, etwa die Voraussetzungen für eine rechtmäßige Einwilligungserklärung. Zu beachten seien jedoch unbedingt die schwerwiegenderen Sanktionen: Neben einem Reputationsschaden können E-Mail-Versender zukünftig Bußgelder in Millionenhöhe besonders hart treffen. Einen Überblick über die Änderungen für E-Mail-Versender gibt die Tabelle, angeboten vom eco Verband der Internetwirtschaft. Sie vergleicht die aktuelle Rechtslage – im Rahmen des BDSG und UWG –

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Die feinen Unterschiede – Hybridpostportale im Vergleich

In einer Marktstudie hat das Branchenmagazin Postmaster Magazin insgesamt 16 Dienstleister mit ihren Portalen für Hybridpost untersucht. Hybridpostportale sind eine Lösung zum Outsourcing automatisierungsfähiger Briefsendungen aller Art – Tagespost, Transaktionspost und Werbepost. Verglichen wurden Brief- und Versandoptionen, die Konditionen bei der Einlieferung, Datenformate und Einlieferungswege, die Abrechnungsmodalitäten und weitere Services. Im Ergebnis erscheinen die Unterschiede der untersuchten Anbieter nicht sehr groß, alle verarbeiten Standardbriefe und fast alle bieten als Versandkanäle Briefpost, Fax, E-Mail, De-Mail, E-Postbrief und SMS, die feinen, aber wichtigen Unterschiede ergeben sich im Detail: Nicht jedes Unternehmen hat regelmäßig anfallende größere Mengen an Geschäftspost zum Versenden. Hier gibt es monatliche Schwankungen. Es ist nachvollziehbar, dass sich hier niemand

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Bedingt datenschutzkonform: 3 von 4 Unternehmen sind nicht für die DSGVO gerüstet

Am 25. Mai 2018 tritt die Neuregelung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Mit der Verordnung der Europäischen Union werden die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht. Bislang mussten die Aufsichtsbehörden einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nachweisen.  Mit der DSGVO wird die Beweislast umgekehrt: Unternehmen müssen darlegen, dass sie datenschutzkonform arbeiten. In Konsequenz müssen technisch-organisatorische Maßnahmen getroffen werden um personenbezogene Daten bestmöglich zu schützen und transparent zu pflegen. 3 von 4 Großunternehmen fühlen sich nicht für die EU-DSGVO gerüstet, so das alarmierende Ergebnis der Marktforschungsreihe ECM Insights 2017. Umso dramatischer ist, dass 75 Prozent der befragten Großunternehmen im DACH-Raum trotz der hohen Geldbußen

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Qualifiziert: Mit E-Post jetzt auch elektronische Einschreiben rechtssicher versenden

Die Bundesnetzagentur hat die Deutsche Post AG als Vertrauensdiensteanbieter für die Zustellung elektronischer Einschreiben qualifiziert. Geschäftskunden können ab sofort Ausschreibungsprozesse,  Vertragsabschlüsse oder Fristsachen erledigen. Vor dem Hintergrund der sog. eIDAS-Verordnung der Europäischen Union, die den europaweit gültigen Rechtsrahmen für verschiedene elektronische Dienste festlegt,  können Kunden nachweisen, dass das jeweilige Schreiben bzw. der tatsächlich geschriebene Inhalt zu einem bestimmten Zeitpunkt versendet wurde und eingegangen ist. Die EU-Verordnung Nr. 910/2014, kurz eIDAS, enthält verbindliche europaweit geltende Regelungen in den Bereichen “Elektronische Identifizierung” und “Elektronische Vertrauensdienste”. Mit der Verordnung werden einheitliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel und Vertrauensdienste geschaffen. Neben einer Neuregelung elektronischer Signaturen zählen dazu auch Dienste rund um elektronische

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