Wie Schweden mit Maut-Briefen Steuergeld vernichtet

Im Sommer 2015 war ich mit dem Auto in Schweden im Urlaub. Das ambitionierte Programm bot mit Kanutour, Survival-Zelting, Sommerhaus am Meer, Mountainbiking und Outlet-Shopping für jeden etwas. Soweit zur Vorgeschichte. Zurück in Berlin erhielt ich drei Wochen später eine Rechnung per Brief. Reflexartig war meine Hand schon auf dem Weg zum Papierkorb, denn von EPASS24 hatte ich nichts bestellt und folglich auch keine Rechnung erwartet. Typischer Betrugs-/Angebotsbrief dachte ich sofort – wenn da nicht der Rechnungsbetrag von 96 Cent gewesen wäre. Kein Krimineller mit Verstand steht dafür morgens auf. Also einen zweiten Blick riskiert und schnell war mir klar: das war kein Betrugsversuch und Kriminelle treffen manchmal die richtigen

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Post plant Portoerhöhung auf bis zu 78 Cent – Streikfolgen werden für Post-Kunden teuer

Die Deutsche Post will das Briefporto offenbar zum vierten Mal in kurzer Folge erhöhen. Hintergrund ist, dass die neuen Preise von der Bundesnetzagentur genehmigt werden müssen, und dafür eine gewisse Vorlaufzeit notwendig ist. Angeblich habe die Post bereits einen Antrag auf Erhöhung des Briefportos ab 2016 eingereicht. Der Post-Verband DVPT rechnet mit einer Erhöhung zwischen 10 bis 25 Prozent für den Standardbrief. Der Streik hat die Deutsche Post Millionen Euro gekostet. Als „Wiedergutmachung“ plant das Unternehmen einen erneuten Preisaufschlag. Dreimal in Folge hat die Deutsche Post in den vergangenen Jahren das Briefporto angehoben ­ von 55 auf 58, auf 60 und dann auf 62 Cent. Jetzt droht eine weitere Steigerung.

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